Unterschriftenaktion „Kinder haften für ihre Eltern“

Mit einer landesweiten Aktion wirbt der Bund der Steuerzahler in Bayern dafür, den Schuldenstopp verfassungsrechtlich zu verankern: „Kinder haften für ihre Eltern“ lautet die Kampagne, deren Schuldenmobil am Montag Augsburg erreichte und hier Unterschriften sammelte. Gelobt wird die Aktion vom Augsburger Landtagsabgeordneten und CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzenden Bernd Kränzle (CSU). Sparen und Investieren sind von einem guten, soliden Grundsatz geprägt: Sparen in guten Zeiten, um auch in schwierigen Jahren investieren zu können. „So bin ich von Anfang an in meiner Zeit als Landtagsabgeordneter schon auf der Seite des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber gewesen, als es darum ging, die Netto-Neuverschuldung auf Null im staatlichen Haushalt festzulegen“, erinnert sich Kränzle. Später waren dann auch auf Bundesebene dieselben Ziele zu verwirklichen.
 
In Bayern werden beispielsweise im Jahr 2013 Schulden in Höhe von 480 Millionen Euro zusätzlich getilgt, nachdem bereits 1000 Millionen Euro für den Länderfinanzausgleich im Doppelhaushalt festgeschrieben sind. Eine Schuldenbremse könnte dazu beitragen, wieder für Fairness im Länderfinanzausgleich zu sorgen. „Es kann nicht sein, dass unsere Kinder dafür haften müssen, dass andere Bundesländer nicht in der Lage waren, Einnahmen und Ausgaben endlich ins Lot zu bringen“, mahnt Kränzle. Mit Blick auf die Kinder gilt: Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen.


Veröffentlicht
12:10:00 28.08.2013