CSU-Fraktion verteidigt Öffentlichkeitsarbeit der Stadt

Mit Unverständnis reagiert die CSU-Fraktion Augsburg auf die jüngsten Behauptun-gen des OB-Kandidaten der SPD, Dr. Stefan Kiefer. Dieser hatte in einem Interview gegenüber dem Senders a.TV am Dienstag kritisiert, „der Werbeetat der Stadt  war noch nie so hoch wie jetzt, mit ungefähr einer Million Euro Sachmittel“, um zu ver-gleichen, dies sei „ungefähr das Vierfache, was unter dem Vorgänger zur Verfügung stand“. Ferner kritisiert Kiefer, es seien Stellen geschaffen worden. „Kurz gesagt: das Gegenteil ist richtig“, stellt der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle klar.
 
300.000 Euro Sachmittel sind im Haushalt 2014 für das Medien- und Kommunikati-onsamt (MUK) vorgesehen, das dem OB-Referat zugeordnet ist. Hinzu kommen 300.000 Euro zweckgebundene Sachmittel für zentralisierte Öffentlichkeitsarbeit aller Referate. „Damit ist das Amt weit von der von Herrn Dr. Kiefer behaupteten Summe entfernt“, so Kränzle. Pikant ist, dass unter OB Dr. Paul Wengert mindestens rund 750.000 Euro aufgewendet wurden, wenn die 500.000 Euro der einzelnen Referate einberechnet werden, die dort für eigene Öffentlichkeitsarbeit verbraucht wurden. „Unter der SPD wurde also sogar mehr Geld in die Öffentlichkeitsarbeit gesteckt – die Vorwürfe sind daher haltlos.“
 
Die drei Stellen, die dem MUK zugeordnet wurden, sind auf die Sparvorschläge der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) zurückzufüh-ren und waren in anderen Referaten bereits vorhanden. Die KGSt hatte angeregt, die Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr in jedem Referat isoliert zu leisten, sondern zentrali-siert im MUK anzusiedeln. „So werden Kosten gespart  und die Stadt spricht mit ei-ner Stimme“, erläutert Kränzle. Der CSU-Fraktionsvorsitzende lobt die Arbeit des Amts, das mit nur 22 Leuten die Telefonanrufe entgegennimmt, den Service in der Bürgerinfo am Rathausplatz leistet, die Reden für den OB und seine Vertretungen schreibt, das Stadtmarketing betreibt und den gesamten Internetauftritt der Stadt be-treibt. „Da werden Querschnittsarbeiten geleistet, auf die sich alle Referate stützen, Stadtteilforen für alle Bürger durchgeführt und unter anderem auch eine Bürgerzei-tung aufgelegt, die von der SPD 2007 selbst eingeführt worden ist“, so Kränzle. Der gesamte Stadtumbau wird vom MUK öffentlichkeitswirksam begleitet, um die Men-schen auf dem Laufenden zu halten – dazu gehören auch Informationen über Bau-maßnahmen mit Auswirkungen auf den Einzelhandel und die Anwohner. „Wenn die SPD das nicht will, ist das ihre Sache. Die Stadt hat jedoch immer noch eine Informa-tionspflicht, der Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl vorbildlich nachkommt“, so Kränzle anschließend.

(Text als PDF)


Veröffentlicht
15:35:00 23.10.2013