Angriffe der Grünen zum Curt-Frenzel-Stadion: CSU-Fraktion meldet sich zu Wort

„Auch beim Curt-Frenzel-Stadion sind die Grünen anscheinend der felsenfesten Überzeugung, dass steter Tropfen auch jeden Stein schon noch höhlt“, kommentiert der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle die jüngsten, wiederholten Angriffe der Grünen-Fraktion auf Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl. Die Grüne Martina Wild unterstellt dem OB gar eine „weitere Täuschung der Öffentlichkeit“ bei der Analyse der Baumaßnahmen, während ihr Fraktionschef mit dem Vorwurf der „Behauptung falscher Tatsachen“ sekundiert. „Die Grünen spielen sich erklärtermaßen als ,die demokratische Kultur in Augsburg’ auf, die gegen die ‚Arroganz der Macht‘ kämpft“, kritisiert Kränzle. „Es ist unredlich, wie sie ein gewähltes Stadtoberhaupt als Feind der Demokratie darstellen.“

Die Versuche der Grünen, sich selbst bei der Auseinandersetzung um eine unzulässige Preisgabe von Informationen zum Curt-Frenzel-Stadion eine weiße Weste zu schneidern, irritieren Kränzle: Anstatt den Oberbürgermeister zu beleidigen, sollten die ansonsten so Detail verliebten Grünen doch zugeben, dass im Ältestenrat am Ende einer langen Diskussion die Aufforderung zur Abgabe einer ‚Ehrenerklärung‘ unwidersprochen blieb. „Vor allem aber sollten die Grünen klipp und klar sagen, warum sie unfähig sind, die im Ältestenrat besprochene Erklärung abzugeben.“ Dagegen haben CSU, Pro Augsburg und CSM ohne Zögern erklärt, die Interessen der Stadt nicht verraten zu haben.

Bei allem Verständnis, dass die OB-Kandidaten der anderen Parteien sich bekannt machen müssen, wundert sich die CSU dennoch, wie bemüht die Grünen und Ihr Kandidat mit Anschuldigungen und Unterstellungen das Licht der Öffentlichkeit suchen. Dagegen wünsche die CSU im Interesse aller Augsburger Kandidaten einen fairen Wahlkampf, betont Kränzle. „Davon ist bei den Grünen leider nichts zu sehen.“


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Veröffentlicht
11:29:00 15.11.2013