CSU-Fraktion begrüßt neue Pläne für Schulfrühstück

 

Der Freistaat will bei der Schulverpflegung auch künftig die bundesweite Vorreiterrolle einnehmen. Dies teilt der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion Augsburg, Bernd Kränzle, mit. „Familienministerin Emilia Müller hat erklärt, mit Beginn des kommenden Schuljahres neue Frühstückangebote an Grund- und Förderschulen einrichten zu wollen.“ Der CSU-Fraktion Augsburg liege die gesunde und ausgewogene Ernährung der Kinder am Herzen.  „Wenn den Grund- und Förderschulen, die für sich einen Bedarf an einem betreuten Schulfrühstück sehen, ein solches Angebot zu ermöglichen ist, freuen wir uns sehr darüber“, so Kränzle.

Das Bayerische Familienministerium erarbeitet derzeit ein Förderkonzept: Im Rahmen eines dreijährigen Modellprojektes sollen ab nächstem Schuljahr gemeinnützige Dienstleister gefördert werden, die Grund- und Förderschulen dabei unterstützen, Kindern ein tägliches Frühstück anzubieten. „Es geht dabei um  konzeptionelle, organisatorische, personelle und finanzielle Hilfe“, erläutert Kränzle.  Der Fraktionschef und Landtagsabgeordnete verweist auf Projekte wie brotZeit e.V. und ‚denkbar‘, die als Vorbilder dienen können.


Nicht nur beim Frühstück, sondern auch bei Obst und Gemüse tut sich etwas:

Um das sogenannte „Schulfruchtprogramm“ noch attraktiver zu machen, plant Ernährungsminister Helmut Brunner (CSU) eine Bundesratsinitiative der Staatsregierung. Sie soll sicherstellen, dass der von 50 auf 75 Prozent aufgestockte EU-Anteil an den Fördermitteln schnell den Kindern zugutekommt. „Das bayerische Schulfruchtprogramm ist eine Erfolgsgeschichte“, urteilt Kränzle: Mehr als drei Viertel der bayerischen Grundschulen nehmen derzeit an dem Programm teil. So erhalten rund 350 000 Schulkinder einmal in der Woche kostenlos frisches Obst und Gemüse. „Wissenschaftlich nachgewiesen ist von der TU München, dass dadurch Obst und Gemüse bei Kindern beliebter geworden sind“, berichtet Kränzle. Wenn dank der bayerischen Bundesratsinitiative künftig für jeden Euro, den der Freistaat in das Programm investiert, drei Euro aus Brüssel kämen, wäre das ein weiterer großer Schritt nach vorne.

(Text als PDF)

 

Veröffentlicht
10:28:00 19.11.2013