Stadtrat Augsburg: CSU und FDP ziehen an einem Strang

Stadtrat Augsburg: CSU und FDP ziehen an einem Strang

Genau 15 Monate ist es her, dass sich Markus Arnold (FDP) der CSU-Stadtratsfraktion Augsburg anschloss. Seitdem ist der FDP-Kreisvorsitzende gleichwertiges Mitglied der CSU-Fraktion und fühlt sich auch so: „Ich bin völlig akzeptiert und kann die Positionen der FDP in den Sachfragen gut einbringen.“ Bernd Kränzle sieht das als CSU-Fraktionsvorsitzender genauso und fügt hinzu: „Markus Arnold ist als Hospitanz eine echte Bereicherung, weil er seine eigene, besondere Perspektive mitbringt.“ Der FDP-Stadtrat arbeitet in erster Linie im Finanzausschuss mit und ist erster Stellvertreter im Kulturausschuss und im Wirtschaftsförderungs-, Beteiligungs- und Liegenschaftsausschuss. „Wir danken Markus Arnold für die sehr gute Arbeit.“

Wie eng die Zusammenarbeit zwischen CSU und FDP und das Vertrauen ist, lässt sich daran ablesen, dass Arnold in den wichtigen Ferienausschuss entsandt wird, der die Arbeit des Stadtrats in der Urlaubszeit fortführt. Dieses Vertrauen ist gerechtfertigt: Während Oppositionsfraktionen zerfielen, aus den Resten eine neue Ausschussgemeinschaft entstand und sich wieder auflöste, lehnte Arnold Angebote ab, sich einer anderen Gruppierung als der CSU-Fraktion anzuschließen. 
Es ist Stadtrat Arnold, der den Antrag von CSU und SPD nun mit einbrachte, die aktuelle Praxis der Fraktionsbildungen zu prüfen. „Die bisherigen Regeln gehören auf den Prüfstand“, fordert der FDP-Stadtrat. „Bei den absurden Wechselspielchen zwischen Pro Augsburg, WSA und AfD weiß man freitags nicht, welche neuen Kleinstgruppierungen montags ein Büro aufmachen.“ Gegenüber den Bürgern sei dieses Verhalten verantwortungslos und gegenüber den Wählern treulos. Dagegen wird FDP-Stadtrat Arnold die Arbeit mit und in der CSU-Fraktion kontinuierlich fortsetzen.

(Orginal als PDF)




 


Veröffentlicht
13:47:00 31.07.2015