CSU-/SPD-/Grünen-Antrag: Masterplan im Amt für Grünordnung

 


Die Fraktionen  von CSU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen folgenden


Dringlichkeitsantrag:  

 

  1. Das Referat 2 wird beauftragt, einen Masterplan für die im Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen auf dem Gelände des Botanischen Gartens befindlichen und benötigten Bürogebäude, Sozialgebäude und Werkstätten auszuarbeiten.  
  1. Der Masterplan ist in einer der drei verbleibenden Umweltausschusssitzungen 2017 zum Beschluss vorzulegen.  
  1. Die sich aus dem Masterplan ergebenden Kostenschätzungen sind im Haushalt 2018 ff. spätestens im Doppelhaushalt 2019 / 2020 anzumelden.  
  1. Eine Umsetzung des Vorhabens ist bis zum Jahre 2020 anzustreben.

 

Begründung: 
 

Die Bürogebäude, das Sozialgebäude sowie die Werkstätten des Amtes für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen im Botanischen Garten sind in einem nicht zu verantwortenden und nicht mehr den heutigen Arbeitsanforderungen zeitgemäßen Zustand. Die Situation für die Beschäftigten und deren Arbeitsabläufe ist sehr beengt und somit umständlich. 

Der Umweltausschuss hat in seiner Sitzung vom  24.10.2016 beschlossen, dass das Dach der Werkstätte erneuert werden soll. Bei der Besichtigung der Werkstätten durch einige Mitglieder des Umweltausschusses am 24.07.17 stellte sich jedoch heraus, dass nicht nur das bewilligte Dach ein erhebliches Problem darstellt, sondern auch der darunter befindliche Aufbau, Heizung und Technik, welche in den bewilligten Kosten noch nicht erfasst sind. 

Es stellte sich weiter noch heraus, dass die vorhandenen Arbeitsplätze in der Verwaltung bei weitem nicht mehr ausreichen. Im Zuge stetig ansteigender Aufgaben mussten entsprechende Planstellen dauerhaft geschaffen werden.

Die Büroräume platzen sprichwörtlich aus allen Nähten. Die Beschäftigten arbeiten teilweise auf beengtem  Raum, entgegen den arbeitsrechtlichen Bestimmungen (ArbStättV) zusammen. 

Das Sozialgebäude ist vom Dach her ebenfalls von Undichtigkeit gefährdet und dient in den Zwischenräumen als Vogelbrutstätte. Die sanitären Anlagen wurden auf Eigeninitiative in einen nutzbaren Zustand gebracht. Rost und der gesamtbauliche Zustand begleiten die Situation. 

Die Lagerstätten werden von Undichtigkeit durchnässt und im Inneren von Rankpflanzen erobert. Regale sind morsch und der Gesamtzustand ist nicht arbeitstauglich. 

Der Masterplan ist so darzustellen, um einen Vergleich herbeizuführen von Sanierung gegenüber Neu- bzw. Anbau. Durch die derzeitige örtliche Situation sind mögliche Gefährdungen der Sicherheit und der Gesundheit der Beschäftigten nicht auszuschließen und haben große negative Auswirkungen bei der Arbeitsorganisation und den Arbeitsabläufen. Aus diesem Grund ist die Dringlichkeit gegeben.

Uz.:

Margarete Heinrich
Fraktionsvorsitzende

Bernd Kränzle, MdL
Fraktionsvorsitzender

Martina Wild
Fraktionsvorsitzende

Gabriele Thoma
Stadträtin

Josef Hummel
Stadtrat

Peter Uhl
Stadtrat

Dieter Benkard
Stadtrat

Horst Hinterbrandner
Stadtrat

Peter Schwab
Stadtrat

Hüseyin Yalcin
Stadtrat

Klaus-Dieter Huber
Stadtrat

Jürgen Schmid
Stadtrat

Christian Moravcik
Stadtrat


(Original als pdf)

 



Veröffentlicht
09:53:00 02.08.2017