CSU-Antrag: Olympiapark am Eiskanal

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, eine Gegenüberstellung der Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal Augsburg mit dem Abriss und Neubau der Gebäude sowie mit dem Neubau auf einem Alternativstandort zu erstellen.

 

Begründung:

In der Sitzung des Sportausschusses am 24.10.2017 wurde die Machbarkeitsstudie für die Generalsanierung des Olympiaparks am Eiskanal Augsburg vorgestellt (BER/17/00965). Hierbei wurde dargestellt, dass auf Grund der beabsichtigten Bewerbung für die Austragung der Weltmeisterschaft im Kanuslalom im Jahr 2022 die Modernisierung sowie bauliche Ergänzung der Strecke sowie verschiedener Gebäude mit der zugehörenden Infrastruktur dringend erforderlich ist. Anderenfalls würde man nicht den Bewerbungsanforderungen des Weltverbandes (ICF) gerecht werden. In diesem Bericht wurde aber ausschließlich auf die Sanierung der vorhandenen Anlagen eingegangen und hierfür unter anderem die Kostenschätzung sowie der Zeitplan für die bauliche Umsetzung vorgelegt.

 

Für eine fundierte Entscheidung über dieses Vorhaben sind jedoch noch weiterführende Informationen über mögliche Alternativen zu einer Generalsanierung notwendig. Es wäre beispielsweise möglich, dass der Abriss und Neubau der Gebäude oder sogar ein Neubau auf einem Alternativstandort bezüglich der Kosten, Bauzeiten oder anderen Argumenten vorteilhafter wäre. Daher sollten diese verschiedenen Varianten geprüft werden und eine Gegenüberstellung dem zuständigen Gremium vorgelegt werden. Außerdem sollten auch die jeweiligen Vor- und Nachteile oder möglicherweise Ausschlussgründe dargestellt werden. 


Uz.:

Bernd Kränzle, MdL
Fraktionsvorsitzender

Peter Uhl
Stv. Fraktionsvorsitzender

Marc Zander
Stadtrat

Günter Göttling
Stadtrat

Juri Heiser
Stadtrat

Josef Hummel
Stadtrat

Peter Schwab
Stadtrat



(Original als pdf)


Veröffentlicht
10:21:00 08.11.2017