CSU-/FDP-Antrag: Zentraler Omnibusbahnhof Augsburg-Nord

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, die Verwaltung zu beauftragen, den Ausbau eines Zentralen Omnibusbahnhofs in Oberhausen unter Berücksichtigung der heutigen ZOB-Standards zu planen, die Kosten zu ermitteln und im zuständigen Ausschuss zu berichten.

Begründung
:

Das Reisen mit Fernbussen ist in den vergangenen Jahren zu einer beliebten und ökologischen Alternative zum Zug und Pkw-Verkehr geworden und nicht mehr wegzudenken. Der Haltepunkt beim P+R Augsburg-Nord entspricht nicht mehr den heutigen Standards und ist dem dortigen Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Im Durchschnitt fahren täglich 80 Busse diesen Haltepunkt an. An Wochenenden, vor Feiertagen und in den Ferien gibt es Tage, an denen deutlich über 200 Busse täglich Augsburg anfahren.

Als unverzichtbar gilt aus heutiger Sicht eine Zufahrtskontrolle durch die Errichtung von Schranken und der Einführung einer Nutzungsgebühr. Außerdem sollte der ZOB auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden und somit das nördliche Einfahrtstor der Stadt Augsburg komplettieren. Hierzu werden Informations- und Unterstellmöglichkeiten, eine Toilettenanlage sowie Kurzzeitstellplätze für den Bring- und Holverkehr benötigt.

In Zuge der Wiederaufnahme früherer Sondierungen sollen außerdem zukünftige Einnahmemöglichkeiten durch zu vermietende Werbeflächen (Flixbus etc.) und Stellflächen für Verkaufsautomaten geprüft werden.


Uz.:


Bernd Kränzle, MdL
CSU-Fraktionsvorsitzender

Johannes Hintersberger
CSU-Stadtrat

Jürgen Schmid
CSU-Stadtrat

Peter Schwab
CSU-Stadtrat

Günter Göttling
CSU-Stadtrat

Markus Arnold
FDP-Stadtrat

(Original als pdf)

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Veröffentlicht
10:21:00 15.11.2017