Uni-Klinik: Transaktionsvertrag unter Dach und Fach

Den letzten Federstrich unter dem Übernahmevertrag des Klinikums zogen heute die höchsten Vertreter von Freistaat, Stadt und Landkreis im Münchener Prinz-Carl-Palais. Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU), Landrat Martin Sailer (CSU) und Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) unterzeichneten den Vertrag, mit dem zum 1. Januar 2019 das bisher kommunal betriebene Klinikum Augsburg zum Universitätsklinikum des Freistaats wird.

 

„Wir danken Ministerpräsident Dr. Markus Söder, seinem Vorgänger Horst Seehofer, Ministerin Professor Dr. Marion Kiele, Landrat Martin Sailer, unserem OB Dr. Kurt Gribl und allen weiteren Beteiligten aller Ebenen für die unermüdliche harte Arbeit, die dieses Dokument überhaupt ermöglicht haben“, lobt Augsburgs CSU-Fraktionschef Bernd Kränzle. Als Landtagsabgeordneter stimmt er mit seinem Parlamentskollegen Johannes Hintersberger für das Gesetz zur Gründung der Uni-Klinik. „Das wird der Schlussstein in diesem gigantischen Bauwerk sein, das wir vertraglich abgeschlossen haben.“

 

Konkret schreibt der Vertrag nicht nur den Stichtag für die Übernahme vor, sondern regelt auch den rechtlichen, insbesondere finanziellen Übergang vom Krankenhauszweckverband zum Freistaat. „Klare Freundschaft, klare Kasse“, resümiert Kränzle. „Die Verbindlichkeiten des alten Klinikum aus der Vergangenheit werden von den alten Trägern abgewickelt“, ergänzt Hintersberger.

 

Wichtig ist den beiden Landtagsabgeordneten wie auch den CSU-Stadträten Rolf von Hohenhau, Jürgen Schmid und Max Weinkamm, dass die Generalsanierung nun vertraglich gesichert ist und weiterläuft. „Für die ganze Metropolregion Augsburg war heute der medizinische Quantensprung“, ordnet der Fraktionsvorsitzende Kränzle abschließend die Unterzeichnung im Prinz-Carl-Palais ein. 


(Original als pdf)



Veröffentlicht
14:46:00 13.06.2018