CSU-Antrag: Ausweisung eines Parkverbots in der Schillstraße

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, ob

1.)  in der Schillstraße auf Höhe der Kreuzung Schillstraße/Kirschenweg östlich stadtauswärts für ca. 100 Meter nach dem Fußgängerüberweg einseitig ein absolutes Halteverbot eingerichtet werden kann.

2.)  im Staudenweg ein einseitiges absolutes Halteverbot eingerichtet werden kann.

Begründung:

In der Schillstraße existieren zwei Bereiche, in denen es wiederholt zu gefährlichen Situationen kommt und künstliche Verengungen bei höherem Verkehrsaufkommen regelmäßig zu stockendem Verkehr führen.

An der Kreuzung Schillstraße/Kirschenweg befinden sich versetzt zwei Bushaltestellen und dazwischen eine Fußgängerampel. An dem stadtauswärts führenden Fahrstreifen parken häufig PKW am Straßenrand. Durch die parkenden Autos muss man beim Befahren der Straße auf die andere Straßenseite ausweichen, wodurch man sich bei Gegenverkehr arrangieren muss und es zu Wartezeiten kommt oder unter Umständen Spiegel abgefahren werden. Diese Situation spitzt sich auch noch zu, wenn sich in diesem Bereich zwei Busse begegnen. Dann muss in der Regel der stadtauswärts fahrende Bus warten, bis der andere Bus den gesamten Bereich der Straße passiert hat. Dies kann durchaus einige Minuten dauern, wodurch sich der Verkehr in der Zwischenzeit staut. Ein absolutes Halteverbot an dem stadtauswärts führenden Fahrstreifen für ca. 100 Meter ab dem Fußgängerüberweg würde diese Situation erheblich verbessern. Auf der anderen Straßenseite wären trotz des Halteverbotes ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden.


Ähnlich verhält es sich im Staudenweg, der die verjüngte Fortführung der Schillstraße ist. Hier ist durch beidseitig parkende Fahrzeuge ein Durchkommen von sich begegnendem Verkehr nicht möglich. Busse müssen Slalom fahren, um diese Straße passieren zu können. Daher würde auch hier ein einseitiges absolutes Halteverbot Abhilfe schaffen.


Uz.:

Bernd Kränzle, MdL
Fraktionsvorsitzender

Thorsten Kunze
Stadtrat


(Original als pdf)



Veröffentlicht
14:27:00 17.10.2018