CSU-/SPD-Antrag: Rückbau von "Verkehrsnasen" in Hochzoll durch Halbierung der beweglichen Inseln

Die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD beantragen, die in Hochzoll mobil aufgestellten und teilweise auch festgemauerten Verkehrsberuhigungselemente in Form von sogenannten „Nasen“ und „Inseln“ zu reduzieren und zwar in der Form, dass die beweglichen, großen Inseln flächenmäßig halbiert werden. Festgemauerte Elemente können bestehen bleiben, um Rückbaukosten zu vermeiden. Der entsprechende Stadtratsbeschluss vom 23.07.2009, Drucksache-Nr. 09/00364, ist abzuändern.

 

Begründung:

In den letzten Jahren wurden in etlichen Straßen Hochzolls viele „Nasen“ als Verkehrsberuhigungselemente zur Behinderung und Verlangsamung des motorisierten IV eingebaut.

Ganz besonders in den Straßen mit Busverkehr entwickeln sich immer wieder kritische Verkehrssituationen. Das zeigen auch die Reifenspuren am Rand fast jeder Insel. Auch ökologisch ist das ständige Stop-and-go bei Gegenverkehr am jeweiligen Hindernis kein Vorteil. Die großflächige Tempo 30-Zone in Hochzoll hat sich bewährt und bedarf nur weniger zusätzlicher Hindernisse. Die parkenden Autos verlangsamen ohnehin den IV.

Bei den kommunalpolitischen Abenden der Hochzoller Stadträte wurde immer wieder angemahnt, diese zu großen Inseln entweder ganz abzubauen oder wenigstens zu halbieren. Die drei Stadträte haben sich bei einer Ortsbesichtigung aller Inseln in Hochzoll darauf geeinigt, die Anzahl der Inseln zu behalten, die jeweilige einzelne Insel aber flächenmäßig zu verkleinern.


Uz.:

Bernd Kränzle
Fraktionsvorsitzender CSU-Fraktion

 

Max Weinkamm

Stadtrat CSU-Fraktion

 

Margarete Heinrich

Fraktionsvorsitzende SPD-Fraktion

 

Stefan Quarg

Stadtrat SPD-Fraktion

 

 

(Original als pdf)



Veröffentlicht
12:12:00 29.11.2018