Lechhausen steht in der Pole-Position für Realschule

„Dem bevölkerungsreichen Augsburger Osten fehlt seit jeher noch eine weiterführende Schule“, erklärt der Stadtrat und Landtagsabgeordnete Andreas Jäckel (CSU). Die CSU-Fraktion Augsburg beantragt daher, dass die Verwaltung für das Einzugsgebiet klärt, ob der Stadt ein geeignetes Grundstück gehört oder erworben werden kann, um dort eine staatliche Realschule zu bauen. „Wir beantragen selbstverständlich auch, eine Bedarfsanalyse vorzuschalten“, berichtet der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle. 
 
Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Schwaben stellte im Oktober dem Bildungsausschuss der Stadt die Schülerzahlen vor. „Das Fazit lautet, dass eine Entwicklung absehbar ist, die eine weitere Realschule in Augsburg nötig macht“, so die bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion Ingrid Fink. Die drei Realschulen seien völlig ausgelastet. „Die Klassenstärken sind sehr hoch, die Fachräume am Limit und es gibt bereits Wanderklassen.“
 
Horst Hinterbrandner und Klaus-Dieter Huber sind Lechhauser und arbeiten ebenfalls für die CSU im Bildungsausschuss: „Die aktuelle Lage führt teilweise zu langen und umständlichen Schulwegen für die Schüler aus Lechhausen, der Hammerschmiede und der Firnhaberau.“ Die beiden Stadträte plädieren seit langem schon dafür, dass im Stadtteil mit seinen 40 000 Einwohnern eine Realschule eingerichtet wird. „Lechhausen steht da in der Pole-Position“, bekräftigt Hinterbrandner als CSU-Ortsvorsitzender.

(PM als PDF)



 


Veröffentlicht
10:55:00 05.02.2019