Einsatzgefährdungen durch parkende Autos: CSU reagiert

Beidseitig parkende Autos behinderten in der Nacht zu Montag in Oberhausen die Brandbekämpfung und Lebensrettung, wie die Augsburger Allgemeine berichtet („Parkende Autos blockieren Feuerwehrauto“, AZ vom 12. Februar und „Wenn die Feuerwehr nicht zum Brand kommt“, AZ vom 15. Februar). Hierzu erklärt der Vorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Bernd Kränzle: „Wir fühlen uns durch die beiden Artikel in unserer Sicht bestätigt und entscheiden in unserer nächsten Fraktionssitzung über einen entsprechenden Prüfantrag.“ Kränzle dankt als Pfleger der Berufsfeuerwehr ausdrücklich den Einsatzkräften der Augsburger Berufsfeuerwehr, die trotz erschwerter Bedingungen Hervorragendes geleistet habe.
 
Ingrid Fink (CSU) ist schon länger über die Situation besorgt. Die Stadträtin konnte im Januar nicht ahnen, dass so etwas sich schon bald ereignen würde, als sie für Göggingen die Prüfung anregte, ob und inwieweit durch parkende Autos Rettungseinsätze gefährdet werden könnten. „Die Fraktion nahm sich daraufhin der Sache an und bereitete gerade einen konkreten Prüfantrag für ihre Sitzung am kommenden Dienstag vor, als der Vorfall Schlagzeilen machte“, berichtet Horst Hinterbrandner (CSU). In seinem Stadtteil Lechhausen ist mit kräftiger Unterstützung der CSU eine Freiwillige Feuerwehr im Aufbau.
 
„Es sind alle CSU-Fraktionsmitglieder aufgerufen, für ihre Stadtteile Gefahrenstellen zu melden, die in den Prüfantrag einfließen“, erklärt Günter Göttling, CSU-Sprecher im zuständigen Allgemeinen Ausschuss. Die CSU will mit ihrem Antrag die Arbeit der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren, der Werkfeuerwehren und aller Rettungskräfte unterstützen, so die Ausschusskollegen Peter Uhl und Markus Arnold.
  
„Die gesetzliche Durchfahrtsbreite von 3,05 Metern wird stellenweise deutlich unterschritten, sodass zwischen zwei parkenden Fahrzeugen das dringend benötigte Einsatzfahrtzeug mehr durchkommt“, kritisiert Peter Schwab (CSU). Davon betroffen sei nicht nur die Freiwillige Feuerwehr in Kriegshaber, sondern auch ihre Kollegen in Haunstetten, ergänzen Hedwig Müller und Andreas Jäckel. Stadtrat Leo Dietz sieht das für die Freiwilligen Feuerwehren in Pfersee, Inningen und Bergheim auch so. Mit dem Antrag allein ist es für die Fraktion daher nicht getan. Die CSU-Fraktion greift den Vorschlag der Freiwilligen Feuerwehren auf, ihre Vorsitzenden und Kommandanten zu Gesprächen mit der Fraktion einzuladen.

(PM als PDF)
 


Veröffentlicht
12:16:00 15.02.2019