40 Mio. vom Freistaat für Augsburgs Luftfahrtindustrie

Die CSU-geführte Augsburger Stadtregierung kann sich auch in Zukunft auf die breite Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung verlassen. Dies ist das Signal, das Ministerpräsident Markus Söder (CSU), begleitet von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), heute bei seinem Besuch im Technologiezentrum Augsburg unmissverständlich gesetzt hat.

 

Wie der Ministerpräsident heute in einer Pressekonferenz im Technologiezentrum Augsburg bekanntgab, wird ein neues bayerisches Forschungsprogramm für die bayerische Luftfahrtindustrie zu Leichtbauwerkstoffen und der Digitalisierung von Fertigungsprozessen aufgesetzt. Die Forschungsergebnisse sollen auf weitere Branchen ausstrahlen und die Zukunftsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandorts Augsburg stärken. „Wir werden hier ein Programm in Höhe von 40 Millionen Euro aus Wirtschaft und Freistaat auflegen”, erklärt Ministerpräsident Söder. So soll auch der zuletzt mit Berichten um mögliche Arbeitsplatzreduzierungen beim Branchenriesen Premium Aerotec angedeuteten Entwicklung entgegengewirkt werden.

 

„Taten statt Worte“, urteilt der CSU-Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle. „So kennen wir den Ministerpräsidenten, und so handelt die CSU-Stadtregierung.“ OB Gribl und seine Wirtschaftsreferentin Eva Weber haben in den vergangenen Wochen „keine großen Worte bei Demonstrationen geschwungen, sondern Hand in Hand mit dem Freistaat und der ansässigen Wirtschaft um Lösungen gerungen“. Dies ist das Ergebnis, für das Kränzle allen ausdrücklich dankt.


Einmal mehr stelle sich so das seit einem Jahrzehnt funktionierende System unter Beweis, das zur dynamischen Gesamtentwicklung von Stadt und Region geführt hat, sagt CSU-Bezirksvorsitzender Johannes Hintersberger. „Wo gute Basisarbeit für die Arbeitsplätze der Zukunft geleistet wird und zukunftsträchtige Konzepte greifen, kann der Staat lenkend und finanziell einwirken. Dies ist in Augsburg seit nunmehr 10 Jahren unter CSU-Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl und Wirtschaftsreferentin Eva Weber mit der technologischen Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts Augsburg gegeben.“


Mittel- und langfristig werden sich, auch dank des heute vorgestellten Programms, im Innovationspark, in den Unternehmen und in den wissenschaftlichen Einrichtungen Tausende von Fachkräften vernetzen und über gemeinsame Plattformen Projekte im Rahmen von Industrie 4.0, Leichtbau und Faserverbund, Mechatronik und Automation, IT und Embedded Systems, Umwelttechnik, Luft- und Raumfahrt erarbeiten. Sie tragen so zur langfristigen Entwicklung eines international anerkannten Zentrums für Ressourceneffizienz bei – und zu Arbeitsplätzen der Zukunft für ganz Augsburg und die Region.

(PM als PDF)



Veröffentlicht
14:28:00 13.05.2019