CSU begrüßt die neuen Videokameras am Königsplatz

Bestätigt in ihrer Haltung zur Videoüberwachung sieht sich die Augsburger CSU-Stadtratsfraktion. „Die Polizei wird künftig mit fest installierten Kameras den Königsplatz überwachen“, berichtet der Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle. Offenbar verspreche sich die Polizei damit genau dasselbe für die öffentliche Sicherheit wie die CSU-Fraktion, die im Januar einen Antrag für Videokameras eingebracht hatte.
 
Neben einem Sachstandsbericht über bestehende Videoanlagen in Augsburg verlangte die CSU damals zu prüfen, inwieweit Videoanlagen zur Erhöhung der Sicherheit auf öffentlichen Plätzen verstärkt werden können bzw. wo ihre Einrichtung sinnvoll erscheint. Diese Initiative geht vor allem auf die beiden CSU-Stadträte und Polizisten Peter Schwab und Günter Göttling zurück. Schwab weist Videokameras eine elementare Rolle bei der Aufklärung von Straftaten zu, „wie sie vor allem an Brennpunkten wie dem Kö immer wieder zu verzeichnen sind“. „Das leistet unschätzbare Dienste bei der Dokumentation und Tätererkennung“, erklärt Göttling.
 
Stadtrat Leo Dietz (CSU) ist als Gastronom in dem Einzugsgebiet tätig und ebenfalls erfreut, dass sich die Polizei für die Installation von Kameras entschied: „Die Krawalle am Königsplatz zu Silvester und Anfang des Jahres haben gezeigt, dass der CSU-Antrag einen handfesten Hintergrund hat.“ Für Fraktionskollegin Claudia Haselmeier „kommt die Videoüberwachung dem Sicherheitsbedürfnis vieler Frauen entgegen“.  Schwab ergänzt: „Natürlich können Videoanlagen nicht alle Verbrechen verhindern, aber es geht doch eine gewisse abschreckende Wirkung von ihnen aus.“
 
Da die Polizei den ersten Schritt gemacht hat, ist es für Fraktionschef Kränzle „nach der Erprobungsphase an der Zeit, noch einmal besonders die anderen im CSU-Antrag genannten Plätze und Einrichtungen unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob dort Videoüberwachung ähnlich sinnvoll sein könnte“.

(PM als PDF)
 


Veröffentlicht
13:47:00 06.12.2017