Schulsanierungen: CSU-Fraktion mahnt zu vernünftigem Miteinander

Bildungsreferent Köhler hat größtes Sanierungspaket der Nachkriegsgeschichte angepackt

Die Diskussion um die Schulsanierungen in Augsburg hat komplexe und weit in die Vergangenheit reichende Gründe. Sie ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass die Stadt – ungeachtet anderer statistischer Prognosen – erheblich gewachsen ist und weiter wächst, sondern auch historisch bedingt: Jahrzehntelang wurde bei der Bestandspflege und Sanierungsplanung nicht ausreichend in die Zukunft gedacht. Dies hat sich seit Antritt der Stadtregierung unter OB Dr. Kurt Gribl und mit Bildungsreferent Hermann Köhler, der das größte Maßnahmenpaket der Augsburger Nachkriegsgeschichte angepackt hat, maßgeblich verändert: Seit 2008 wurden gesamt 384 Millionen in die Augsburger Schullandschaft investiert. Das gesamtheitlich angelegte Schulsanierungsprogramm bringt erfolgreich grundhafte bauliche und pädagogische Verbesserungen für die Schulen (Stichwort Ganztagesausbau). Insgesamt wurden laut Angabe der Stadt Augsburg alleine im Zeitraum von 2015 bis 2020 in die Sanierung der Augsburger Schulen rund 176 Mio. Euro (ohne allgemeine Ausstattung) aus dem Vermögenshaushalt der Stadt Augsburg investiert sowie Mittel bereitgestellt.

Kränzle: „Ohne extrem hohe Brandschutzvorgaben wäre viel mehr möglich“

Die Sanierungsmaßnahmen werden mit einem klaren Plan und einer nachvollziehbaren Priorisierung vollzogen. „Wann was wie saniert wird, ist im Rahmen der im Stadtrat beschlossenen Schulsanierungspakete festgeschrieben und wird nur durch ungeplante Maßnahmen gestört“, so der Fraktionsvorsitzende Bernd Kränzle. „Ich kann allen Schulleitern und Schulen nur sagen: Keine Panik, die Stadtregierung hat einen Plan“.Mit Blick auf die gestiegenen Anforderungen im Bereich des Brandschutzes  orientiert sich der Zielkatalog der Stadt maßgeblich auch an sicherheitsrelevanten  Belangen, insbesondere dem Brandschutz. Und genau dies werde in der öffentlichen Diskussion gerne außer Acht gelassen: „Wenn wir nicht so extrem hohe Anforderungen beim Brandschutz hätten, wären wir bereits viel weiter und könnten Schule um Schule in einen Zustand versetzen, der nicht zur aktuellen Unzufriedenheit geführt hätte“, so Bernd Kränzle, Fraktionsvorsitzender der CSU im Augsburger Stadtrat. Dies wüssten auch alle Fraktionen, die in der Vergangenheit im Bildungsausschuss am großen Sanierungspaket mitgearbeitet hätten. „Natürlich ist genug nie genug, wenn es um die Zukunft der Bildung unserer Kinder geht“, so Kränzle weiter. „Aber wir sollten trotz anstehendem Wahlkampf weiter ein vernünftiges Miteinander pflegen“.

Peutinger Gymnasium: Nachtragsmittel für „Mozartturm“ werden zur Verfügung gestellt

Die CSU-Fraktion freut sich über die heutige schriftliche Mitteilung CSU-Finanzreferentin Eva Weber an das Peutinger Gymnasium, dass für die Planungen „Mozartturm“ die notwendigen Planungsmittel in Höhe von 440.000 Euro im Nachtragshaushalt 2019 - vorbehaltlich der entsprechenden Beschlussfassung des Stadtrats und der Haushaltsgenehmigung durch die Regierung von Schwaben - zur Verfügung gestellt werden. Die Baumittel müssen dann in den nachfolgenden Haushaltsjahren beantragt und veranschlagt werden. Somit steht dem weiteren Fortgang nichts im Wege, zumal zunächst die Planungen erfolgen müssen, um zum Stichtag 30.9.2020 eine Förderung bei der Regierung von Schwaben beantragen zu können.

gez., Bernd Kränzle                      

Fraktionsvorsitzender          

Die ganze PM zum Download als PDF.



Veröffentlicht
14:29:00 30.09.2019